Weniger Prozente im Schrank, dafür mehr auf dem Konto

2019 war beim Whiskyinvestment Stillstand. Dafür gibt es in diesem Jahr aber deutlich mehr Bewegung. So konnte ich letzte Woche meine zweite Flasche aus dem Whiskyinvestment im Jahr 2020 verkaufen. Dabei handelte es sich um einen 14-jährigen Springbank Bourbon Wood aus dem Jahr 2017. Insgesamt gibt es nur 9.000 Flaschen dieser Abfüllung. Einige werden allerdings schon so manchem Schluckspecht zum Opfer gefallen sein.

Ein Springbank Bourbon Wood (14yo) – sein Geschmack bleibt für mich ein Geheimnis Quelle: whiskybase.com

Meine Flasche ergatterte ich Ende 2018 als eine der wenigen Ausnahmen bei einem Händler vor Ort in Speyer für 89 €. Gut 1 1/2 Jahre später konnte ich die Flasche über die Whiskybase für 156,29 € verkaufen. Verpackungsmaterial, Versandkosten und Gebühren für den Verkauf über Whiskybase abgezogen, bleibt ein Reingewinn von 45,21 €, knapp 51 % Rendite in zwei Jahren. Das ist sehr vernünftig, auch wenn Betrag von ca. 45 € das Minimum für den nicht unerheblichen Aufwand darstellt.

Whisky-InvesmentEinstands-preisVerkaufs-preisVerkaufs-kostenReingewinn
Springbank 14yo Bourbon Wood89,00 €156,29 €22,08 €45,21 €

Mit einem Gewinn von knapp 100 € im Jahr 2020, liege ich nun bei einer Rendite von etwas über 3%. Das ist nicht die Welt, aber das Whiskyinvestment soll insbesondere Spaß machen. Mit einer größeren Investitionssumme könnte man die Rendite sicherlich noch steigern, aber das soll bei mir erstmal nicht passieren.

Für mehr Rendite nun auch das Goldstück auf dem Markt

Motiviert von diesem Verkauf, habe ich am Wochenende mein Goldstück auf den Markt geworfen, ein Macallan Easter Elchies Black aus dem Jahr 2018. Bekommen habe ich ihn über eine Verlosung und den bescheidenen Geldwert von 860,13 €. Der Whisky soll nun in den nächsten Wochen (oder Monaten) für einen deutlich höheren Preis wieder verkauft werden. Ob das klappt bleibt offen. Ziel ist es allerdings, mit den Einnahmen ein noch zu eröffnendes CapTrader Depot zu füttern, welches mir ab 2021 für den Optionshandel dienen soll. Mittelfristig soll das Whiskydepot also erstmal verkleinert werden, Schnäppchen ausgenommen. Man sollte halt niemals nie sagen.

Was passiert mit den Einnahmen?

Das Geld durch den Verkauf des Springbank habe ich nun anteilig in meine beiden P2P-Geschäfte gesteckt. Jeweils 72 € landeten daher bei Bondora und Mintos. Bei beiden Plattformen war ich zu Beginn der Coronakrise sehr kritisch und stoppte u.a. die Investitionen bei Mintos, aber zu meiner Überraschung laufen beide konstant gut. Bei Mintos ist beispielsweise keines meiner Darlehen in Verzug und die Tilgungszahlungen kommen pünktlich. Aber das wäre sicherlich einen eigenen Blogartikel wert. Wer sich dafür interessiert und mich unterstützen möchte, kann sich gerne bei Bondora und Mintos informieren und bei Interesse einen Account eröffnen. Eine Anlageberatung stellt dies natürlich nicht da.


Bleibt also derzeit nur abwarten, Tee trinken und sich nebenbei mit dem Optionshandel beschäftigen. Alternativ könnte ich mir immernoch ein paar Anteile von Diageo ($DGE) ins Depot holen. Das hat leider noch immer nicht funktioniert. Irgendwie sind mir die Aktien immer ein Stück zu teuer oder andere Unternehmen mehr im Fokus. Aber vielleicht ist Diageo auch ein erstes Ziel für den Optionshandel. Man darf gespannt sein.


 Ich wünsche Euch jedenfalls gute und nachhaltige Investments und sage Prost, der FIRE-Stratege.

2 Kommentare bei „Weniger Prozente im Schrank, dafür mehr auf dem Konto“

  1. Hey Tobias,

    was hast du denn jetzt für deinen Macallan bekommen?

    VGrüße
    Christian

    1. Der Whisky steht weiterhin bei der Whiskybase zum Verkauf. Ich kenne denn Preis gar nicht so genau, schätze irgendwas bei 1500€. Mal schauen, ob er irgendwann verkauft wird.

Schreibe einen Kommentar