Sportlich Vermögen aufbauen – Oktober Update

Die Idee hinter der hinter der Aktion „Sportlich Vermögen aufzubauen“ besteht in der Kopplung von Sport und P2P-Krediten. Seit Mitte September investiere ich monatlich für jeden gelaufenen Kilometer 1 € und für jeden per Rad gefahrenen Kilometer 0,20 € anteilig in meine P2P-Plattformen (Mintos und Bondora). Ziel ist es, bis Ende 2021 die Investitionssumme in die P2P-Plattformen auf 1% des Portfoliowertes anzuheben und gleichzeitig etwas fit und sportlich zu bleiben (zu werden). Dafür benötige ich in den kommenden Monaten voraussichtlich um die 1.000 €.

Der Oktober 2020

Im Oktober bin ich 88 km gelaufen und nochmal 136 km Rad gefahren. So kam insgesamt eine Investitionssumme von 115,64 € zusammen. Aufgeteilt ergibt das pro Plattform 57,82 €, die ich Anfang November einzahlte.

Mit den Einzahlungen stieg meine Investitionssumme bei Mintos auf 342 € (+20,8%) und bei Bondora auf 217 € (+37%). Im Oktober erhielt ich in Summe 2,90 € Zinsen. Dies ist wiederum eine Steigerung von knapp 34% im Vergleich zum Vormonat.

Der aktuelle Stand

Mit ca. 559 € Investitionssumme in P2P-Krediten liege ich bei 0,55% Gesamtanteil. Damit bin ich noch ein gutes Stück entfernt von der Zielgröße für Ende 2021. Bei Bondora im Go and Grow Sparmodus läuft alles wie gewohnt automatisch. Bei Mintos sind derzeit knapp 95% aller Kredite fristgerecht und erreichen einen durchschnittlichen Zinssatz von 10,14%. Es läuft derzeit also wie geplant und auch sportlich rund.

Sportlich Vermögen aufbauen (die Grundidee)

Es ist kein Sprint, Vermögen aufzubauen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Es ist eher ein Marathon, wenn nicht sogar ein Ultramarathon. Mit knapp 100k Portfoliowert habe ich meine ersten Kilometer schon hinter mir. Die Motivation langfristig hoch zu halten, ist dabei das A und O.

Finanziell gelingt mir das meist gut, doch im sportlichen Bereich habe ich noch ein wenig Steigerungspotenzial. Die Jahreszielmarken für das Joggen und Radfahren konnte ich in den letzten beiden Jahren nicht erreichen. Das liegt allerdings auch daran, dass mit 700 km Laufen und 6.000 km Radfahren die Zielmarken nicht gerade bescheiden sind. Zumal ich ja nebenbei auch Vollzeit arbeite (dank Chef auch gerne mehr) und meine Freizeit nicht nur im Sattel oder auf der Tartanbahn verbringen möchte.

Die Idee

Vermögensaufbau und sportliche Aktivitäten miteinander koppeln. Seit September investierte ich daher monatlich für jeden gelaufenen Kilometer 1 € und für jeden per Rad gefahrenen Kilometer 0,20 € anteilig in meine P2P-Plattformen (Mintos und Bondora). Ziel ist es, bis Ende 2021 die Investitionssumme in die P2P-Plattformen auf 1% des Portfoliowertes anzuheben. Dafür benötige ich in den kommenden Monat voraussichtlich um die 1.000 €. In der Geomorphologie würde ich hier von einem positiven Prozess-Response-System sprechen.

Was ist bisher passiert

Nach einem kleinen Radunfall Ende August war ich Anfang September etwas ausgeknockt. Dennoch konnte ich dank meiner Idee und der damit einhergehenden Motivation nochmal etwas über 65 km Laufen und wegen einem noch immer schmerzenden Handgelenk „nur“ 15 km Radfahren. Im Endeffekt habe ich jeweils 34 € auf die beiden Plattformen überwiesen. Die Zinsen im September betrugen kumuliert 2,17 €. Ich erwarte in den kommenden Monaten allerdings einen massiven Anstieg der Zinseinnahmen.

Eigene Kritik

Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass man generell nicht den Vermögensaufbau und ganz sicher keine Investitionsentscheidungen von den eigenen sportlichen Leistungen abhängig machen sollte. Da es sowohl mit Bondora (Go and Grow) und Mintos (mit vorhandener Kreditstrategie) aber nicht um Market-Timing, irgendwelche Quartalszahlen oder Dividendenzahlungen geht, bleibt es recht beliebig, wann man wie viel einzahlt. Hat man das nötige Kleingeld zur Verfügung und sich für die Plattformen entschieden, ist natürlich je früher desto besser die Devise. Aber sonst ist es egal, ob heute, morgen oder gestern. Sollten sich die Kennzahlen bei den Plattformen in den nächsten Monaten grundlegend ändern (insbesondere Mintos ist ja gerade in der Kritik), werde ich natürlich auch meine Einzahlungen stoppen und eine andere Alternative (eventuell P2P-Plattform) finden.

Perspektive

Ziel ist es bis Ende 2021 die P2P-Kredite auf einen Anteil von 1% des Portfolios zu bringen. Über das Risiko des Totalverlustes bei P2P-Krediten bin ich mir bewusst. Mit einem prozentualen Anteil von 0,5 bis 1% fühle ich mich aber sehr wohl und kann ruhig schlafen. Über den Verlauf in den nächsten Monaten werde ich hier berichten. Was nach 2021 passiert, möchte ich derzeit noch nicht entscheiden. Erstmal möchte ich schauen, ob dadurch wirklich langfristig Motivation generiert werden kann. Endlich mal wieder einen Halbmarathon in 2021 laufen und vielleicht ja ein Bike-Packing-Event, dass wären schöne Highlights für 2021. Dafür gilt es zu trainieren. Derzeit mit besonders hoher Motivation.

Es grüßt, der FIRE-Stratege.

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